Menüs, Animationen, Formulare, Filter, interaktive Elemente sind mittlerweile normale Funktionen moderner Websites. Ohne JavaScript wären sie kaum denkbar. Richtig eingesetzt sorgt es dafür, dass eine Website lebendig wird und sich intuitiv bedienen lässt. Gleichzeitig hat jede zusätzliche Zeile JavaScript eine Auswirkung auf den Ressourcenverbrauch. Der Browser muss den Code laden, verarbeiten und ausführen, wofür Energie und Rechenleistung benötigt wird. Werden dabei große Mengen an Skripten übertragen, die für den jeweiligen Seitenaufruf gar nicht notwendig sind, steigt nicht nur die Ladezeit, sondern auch der digitale Ressourcenverbrauch unnötig an.
So lässt sich JavaScript effizienter einsetzen
Unnötigen Code vermeiden
Im Laufe der Zeit sammeln sich auf Websites häufig Skripte und Funktionen an, die gar nicht mehr verwendet werden. Das kann zum Beispiel durch alte Plugins, Erweiterungen oder frühere Funktionen entstehen. Werden solche Bestandteile entfernt, muss der Browser weniger Daten laden und verarbeiten.
Code splitting
Nicht jede Funktion wird direkt beim ersten Seitenaufruf benötigt. JavaScript kann deshalb so aufgeteilt werden, dass zunächst nur die wirklich notwendigen Bestandteile geladen werden. Weitere Funktionen folgen erst dann, wenn sie tatsächlich benötigt werden, beispielsweise bei einer Interaktion des Nutzers. Dieses sogenannte Code Splitting kann die anfänglich zu ladende Datenmenge reduzieren.
Plugins und externe Funktionen hinterfragen
Tracking, Chat-Tools, Animationen, Cookie-Lösungen oder externe Widgets können zusätzliche Skripte mitbringen. Prüfe deshalb regelmäßig, welche Funktionen für deine Website und deine Marketingziele tatsächlich relevant sind. Denn jede zusätzliche Funktion sollte einen echten Mehrwert bieten.
Performance regelmäßig überprüfen
Eine Website verändert sich ständig. Neue Inhalte, Funktionen oder Plugins können dazu führen, dass mit der Zeit wieder mehr JavaScript geladen wird. Regelmäßige Performance-Checks helfen dabei, unnötigen oder ineffizienten Code frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern. Warum eine gute Website-Performance auch für SEO wichtig ist, zeigen wir dir ausführlicher in unserem Blogartikel „Webdesign und SEO“.
Unser Tipp
Bei JavaScript gilt: Funktion vor Spielerei. Eine gute Website braucht nicht möglichst viele technische Effekte, sondern genau die Funktionen, die Nutzerinnen und Nutzer wirklich weiterbringen. Ein schlanker technischer Aufbau sorgt nicht nur für eine schnellere und angenehmere Website. Werden weniger unnötige Daten übertragen und verarbeitet, werden gleichzeitig auch digitale Ressourcen effizienter eingesetzt.
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